Die Unfallversicherung - Ihr Schritt zur Existenzsicherung!

Wer benötigt eine Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen während der Arbeitszeit. Alle Unfälle während der Freizieit sind nciht abgedeckt. Damit ist die private Unfallversicherung eine Versicherung für jeden bzw. jede. Aber besonders Selbständige, Freiberufler und nicht Berufstätige wie z.B. Hausfrauen und Hausmänner sollten intensiv  den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachdenken, da diese Gruppen auch während der Arbeitszeit nicht unfallversichert sind!
Für nicht Berufstätige ist die Unfallversicherung die einzige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, da eine Berufsunfähigkeitversicherung von nicht Berufstätigen und älteren Arbeitnehmern mit bereits vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen nicht abgeschlossen werden kann.

Was leistet eine Unfallversicherung?

Eine Unfallversicherung deckt die Versorgungslücken ab, die bei einem schweren Unfall entstehen, bis hin zur Absicherung der Existenz. Die Invaliditätsleistung ist der Kern der Unfallversicherung: Sie erhalten eine vereinbarte Kapitalsumme, wenn Sie unter gesundheitlichen Einschränkungen als Folge eines Unfalls zu leiden haben. Als Selbständiger sollten Sie auch über das Tagegeld nachdenken. Damit schützen Sie sich bis zu einem Jahr nach dem Unfall vor Einkommensausfällen. Vielleicht haben Sie auch schon vom Genesungsgeld gehört: Dieser Betrag wird für die erste Zeit nach der Behandlung für maximal hundert Tage (so lange wie es Krankenhaustagegeld gibt) gezahlt.
Wenn eine Todesfallsumme vereinbart wurde, dann besteht Anspruch darauf, wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres durch die Folgen des Unfalls verstirbt. So werden die Hinterbliebenen wenigstens finanziell entlastet.

Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die private Unfallversicherung greift schon bei einem sehr niedrigen Invaliditätsgrad. Durch diese Versicherung wird es leichter, die Folgekosten eines Unfalls zu tragen. Außerdem entschädigt die Unfallversicherung für die mit der Invalidität verbundenen finanziellen Verluste.
Allerdings sind nur etwa 10 Prozent aller Fälle einer dauernden Berufsunfähigkeit auf Unfälle zurückzuführen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet auch dann, wenn die andauernde Erkrankung nicht durch einen Unfall verursacht wurde. Allerdings eben nur dann (wie der Name schon sagt), wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Beruf auszuüben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Berufe auch mit einer dauerhaften gesundheitlichen Einschränkung ausgeübt werden können.
Ein weiterer Vorteil der Unfallversicherung ist, dass bei Abschluss einer Unfallversicherung ein weniger strenger oder gar kein Gesundheitscheck erforderlich wird. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Wenn Sie bereits unter Erkrankungen leiden bzw. in einem Beruf mit einem hohen Gesundheitsrisiko arbeiten, müssen in der BU mit hohen Beiträgen oder gar mit einer Ablehnung rechnen.
Ohne eine private Unfallversicherung sind Sie im Ernstfall unter Umständen schlecht geschützt, denn häufig werden die Verunfallten so schwer verletzt, dass sich ihr Leben von jetzt auf gleich grundsätzlich ändert. Eine private Unfallversicherung hilft bei Unfällen, die zu Hause, auf Reisen, im Beruf, in der Freizeit oder im Straßenverkehr geschehen. Sie gilt 24 Stunden täglich und an jedem Ort der Welt.